Das Forum informiert

04.02.16

Am 5. Februar findet ab 19 Uhr der traditionelle Marienball im Spiegelsaal des Forumshauses statt! Für die musikalische Untermalung sorgt das TRIO SAXONES!


Weitere Höhepunkte des...

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27.05.15

Das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) bietet am Dienstag, 2. Juni 2015, ab 17 Uhr, im Spiegelsaal des Forumshauses in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten des Deutschen Forums...

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Unsere Pinnwand
04.07.14

Das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt bietet kostenlos Gehhilfen und Rollatoren an.

Intressierte melden sich im Forumshaus (Str. General Magheru 1-3).

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19.02.13

Hier erfahren Sie mehr über uns und die Wege zur Mitgliedschaft...

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31. Band der Reihe „Kärnten Dokumentation“

Am 25. Februar 2016 um 17 Uhr findet im Spiegelsaal des Forumshauses  die Vorstellung des Bandes 31 der Reihe „Kärnten Dokumentation“ (Dialog und Kultur. Beiträge zum Europäischen Volksgruppen-Kongress 2014 und Sonderthemen) statt.

P R O G R A M M

Einführung und Moderation:

  • Prof. Dr. Hans Klein
  • Brita Falch-Leutert und Jürg Leutert (Klavier)


Grußworte der Ehrengäste:

  • Mag. Dr. Wolfgang Platzer (Vertreter des Amtes der Kärntner Landesregierung)
  • Pfr. Hans-Georg Junesch (Evangelische Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt)
  • Brita Falch-Leutert und Jürg Leutert (Klavier)


Vorstellung der Mitarbeiter des Buches:

  • Dr. Paul-Jürgen Porr, Auszug aus dem Referat „Bildung und Kultur – Grundlage der jahrhundertealten Existenz der Siebenbürger Sachsen, Grundlage ihrer Integration in das gemeinsame Haus Europa“,
  • Beatrice Ungar, Auszug aus dem Referat „Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte: Mit Klaus Johannis wurde erstmals in der Geschichte Rumäniens ein Vertreter der deutschen Minderheit zum Staatsoberhaupt gewählt“
  • Wolfgang Fuchs, Auszug aus dem Referat „Erster Weltkrieg“.


Abschluss

  • Brita Falch-Leutert und Jürg Leutert (Klavier)

Im Anschluss wird zu einer Bewirtung eingeladen! - Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

 

Die Urzeln liefen wieder!

War der Urzellauf nach Jahren des Verbots durch die totalitäre Regierung ab 1969 wieder zu einem jährlichen Ereignis in Agnetheln geworden – 1970 wurden sogleich staatliche Busse für Gäste aus dem benachbarten Mediasch/Mediaş bereitgestellt und 1985 sollen rund 600 Urzeln registriert gewesen sein – erlosch der peitschenknallende Brauch mit dem Exodus der sächsischen Bevölkerung umgehend. In der Bundesrepublik und insbesondere in Sachsenheim wurde die Tradition schon seit 1965 wieder jährlich fortgeführt, doch in Agnetheln geriet sie nach der politischen Wende gar in Vergessenheit. Erst im Jahr 2006 ließ der Deutschlehrer Bogdan Pătru den mittelalterlichen Handwerkerbrauch mit seiner Schulklasse wieder aufleben. Nach einer erfolgreichen Generalprobe kamen schon im Jahr darauf die Urzeln aus Sachsenheim und die HOG Agnetheln in die alte Heimat, um die Feinheiten des Brauches weiterzugeben. Heute, zehn Jahre nach dem Wiederbeleben des Laufes, ziehen jährlich rund 200 Urzeln unter lautstarken „Hiräii“-Rufen durch die Straßen der Stadt im Harbachtal. Gut lässt sich am Urzellauf nachvollziehen und sogar ganz aktuell beobachten wie Traditionen weitergegeben werden und sich dabei verändern. Einst vermutlich ein heidnischer Brauch, der darin bestand durch Lärm und gruselige Masken böse Geister und den Winter zu vertreiben, wurde er von den handwerklichen Zünften Agnethelns übernommen. Diese schufen sich mit der Übergabe der Amtslade durch die Gesellen an die neuen Zunftmeister ihren eigenen Fastnachtsbrauch.

Die furchterregenden Gestalten begleiteten die Schuster, Schneider, Kürschner und Fassbinder fortan als Ordnungshüter. Erstmals urkundlich belegt wurde dieser Agnethelner Brauch als „Mummenschanz der Zünfte“ im Jahr 1689. Die Urzeln selbst spielten damals nur eine Nebenrolle. Erst als sich die Zünfte auflösten beziehungsweise 1872 durch den ungarischen Staat verboten wurden, rückten sie in den Mittelpunkt. Im Jahre 1911 einigten sich die wichtigsten Handwerker Agnethelns darauf, eine Parade zum gemeinsamen Forttragen der Amtslade zu organisieren. Erst ab diesem Zeitpunkt prägten und beherrschten die Urzeln das Fest, wie es daraufhin im wesentlichen bis 1941 und zwischen 1969 und 1990 praktiziert wurde. Nach der Übernahme der sächsischen Tradition durch die rumänische Bevölkerung kam es wieder zu kleineren und größeren Anpassungen. Augenscheinlich ist natürlich, dass viele Kinder als Urzeln verkleidet durch die Straßen ziehen, waren sie es doch, die den Brauch mit Lehrer Pătru wieder aufleben ließen. Auch das Siebenbürgen-Lied wird heute oft in rumänischer Sprache gesungen. Lediglich bei Pfarrer Reinhard Boltres erklingen weiterhin die Worte Maximilian Leopold Moltkes auf Deutsch. Denn auch nach dem Festumzug ziehen die Urzeln wie früher mit ihren Peitschen und Schellen durch Agnetheln und machen dem Bürgermeister sowie anderen wichtigen Persönlichkeiten der Stadt ihre Aufwartung. Bewirtet werden sie dort mit Wein und Krapfen, ehe es am Abend zum gemeinsamen Urzelball geht.

(Michael Mundt / ADZ)

Katharinenball im Forum mit "Trio Saxones"!

Der traditionelle Katharinenball des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) findet am Freitag, den 27. November 2015, ab 19 Uhr, im Spiegelsaal, General Magherustr. 1-3, statt.

Für die gute Stimmung sorgt die Schlager- und Party-Band „TRIO SAXONES“! Die Band besteht aus drei  siebenbürgisch-sächsischen evangelischen Pfarrern, die sich querbeet durch die jüngere Musikgeschichte spielen: Schlager, Country, Rock 'n' Roll, Muzica Populară, Romanzen, Walzer und Volksmusik.

Essen und Getränke dürfen unsere Gäste selbst mitbringen.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen und eine kleine Spende wird auch erwartet.

 

 

Buchvorstellung "Karpatenjagd" im Forumshaus

Das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) und der Honterus-Verlag Hermannstadt laden Sie herzlich ein zu der Buchvorstellung

KARPATENJAGD EHEMALS - DIE GESCHICHTE HINTER DEN TROPHÄEN

von August Roland Spiess. Die Buchvorstellung findet Mittwoch, den 4. November 2015, 17.00 Uhr, im Spiegelsaal des Forumshauses (Gen. Magheru 1-3) statt.

Anschließend laden wir zu einem kleinen Umtrunk ein.

 

 

Jugend-Workshop für Projektmanagement

Ein Workshop mit dem Titel „Wem gehört die Stadt?“ haben die Jugendforen Hermannstadt und Suczawa zwischen von 16. bis 19. April in Zusammenarbeit mit „Balcans, let´s get up!“ sowie mit Unterstützung des IFA und des Départements für Interethnische Beziehungen veranstaltet. - Die Jugendlichen wurden ermutigt, sich am Leben ihrer Gemeinschaft zu beteiligen.

An vier Tagen wurden die Jugendlichen in Hermannstadt fit für das selbstständige Projektmanagement gemacht und setzten ihre eigenen Miniprojekte auch direkt um. Auf diese Weise konnte den Teilnehmern ein entscheidender Impuls gegeben werden, in ihren Gemeinschaften aktiv zu werden und ihr Potenzial zu nutzen.

Das Angebot richtete sich an Mitglieder der Jugendforen und andere interessierte Schüler und Studenten, die über gute Deutschkenntnisse verfügen. Zum Abschluss des Seminars wurden die Miniprojekte im öffentlichen Raum in Hermannstadt umgesetzt. Eine zentrale Präsentation der Projekte fand am 18. April im Spiegelsaal des Forumshauses statt. (V.P./ADZ/Red.; Bild: Facebook, bearb.)

 

 

25 Jahre DFDR

Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) feiert in diesem Jahr sein 25jähriges Bestandsjubiläum. Zu diesem Anlass luden die Organisatoren im März in Hermannstadt zu einer Reihe von Veranstaltungen, wie etwa der Vernissage der Ausstellung "Die Deutschen in Rumänien", zu der auch Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis sowie zahlreiche Würdenträger aus Politik, Kirche, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft erschienen sind.

BILD: DFDH-Vorsitzender Prof. Hans Klein im Gespräch mit der früheren luxemburgischen Kulturministerin Erna Hennicot-Schoepges (l.) und dem Kirchenkurator von Reussmarkt Wilhelm Spielhaupter (r.).

Zur Bilderreihe "25 Jahre DFDR"

 

 

Kreisforum bestätigte Kandidatur von Astrid Fodor für das Bürgermeisteramt

Damit das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien seine Vormachtsposition in der Kommunal-verwaltung von Hermannstadt beibehalten kann, sei eine ernsthafte Mobilisierung für die vorgezogenen Bürgermeisterwahlen nötig, sagte die Bürgermeisterin ad interim Astrid Fodor und Vorsitzende des Kreisforums auf dessen Vertreterversammlung, die am Samstag im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums stattgefunden hat. (Beatrice Ungar, 'Hermannstädter Zeitung')

Obwohl die Regierung noch immer keinen Termin für die Neuwahlen bekannt gegeben hat, bestätigten die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter den Vorschlag des Hermannstädter Zentrumsforums, die derzeitige Bürgermeisterin ad interim von Hermannstadt, Astrid Fodor als DFDR-Kandidatin für das Amt des Hermannstädter Bürgermeisters zu erklären. Astrid Fodor dankte allen für das ausgesprochene Vertrauen, schließlich kämen auf die Stadtverwaltung schwere Entscheidungen zu. Der Kreisrat und Vorsitzende des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch, wurde von der Vertreterversammlung zum Wahlkampfleiter bestimmt.

Zur Sprache kam bei der Kreisforums-Tagung auch die Lage in Freck, wo drei DFDR-Stadträte zu der Nationalliberalen Partei übergetreten sind, so dass es laut Bürgermeister Arnold Klingeis (DFDR) keine Mehrheit im Stadtrat gab, die seine Projekte unterstützte. Ein Protokoll über die Zusammenarbeit zwischen DFDR-Stadträten und PNL-Stadträten soll nun die Lage entschärfen. Bottesch betonte dabei, es handele sich keinesfalls um eine Allianz mit der PNL sondern um eine punktuelle Zusammenarbeit mit dieser Partei, was auch für den Kreisrat gelte.

 

BILD: Astrid Fodor

 

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