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04.02.16

Am 5. Februar findet ab 19 Uhr der traditionelle Marienball im Spiegelsaal des Forumshauses statt! Für die musikalische Untermalung sorgt das TRIO SAXONES!


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27.05.15

Das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) bietet am Dienstag, 2. Juni 2015, ab 17 Uhr, im Spiegelsaal des Forumshauses in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten des Deutschen Forums...

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Freitag, 15. Mai 2015

Bericht des Vorsitzenden

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) am 22. April 2015 hielt Vorstitzender Dr. Hans Klein folgenden Bericht:

Werte Mitglieder des DFDH,
meine Damen und Herrn,

In den letzten viereinhalb Monaten seit der letzten Mitgliederversammlung vom 9. Dezember 2014 ist im Amt ein Generationswechsel geschehen. Drei der bis dahin tragenden Verantwortlichen  wurden verabschiedet, es wurden drei neue Mitarbeiter eingestellt. Das sieht im Einzelnen so aus:

Am 1. Januar wurde Frau Anita Pavel als Sekretärin anstelle von Frau Sigrid Ziegler in den Dienst genommen. Ihr wurden dabei zusätzlich die Aufgaben der Kassierin anvertraut, die bis dahin Frau Lavinia Ilie wahrgenommen hatte.
Mit dem gleichen Datum wurde Franziska Fiedler als Jugendreferentin eingestellt. Sie wirkt neben der uns vom Institut für Auslandsbeziehungen zugestellten Frau Tabea Freutel.

Am ersten März übernahm Frau Lavinia Ilie, bis dahin Kassierin, die Buchhaltung von Frau Ilse Gräf.

Am selben Tag ging der bisherige Amtsleiter Josef Köber definitiv in den Ruhestand. Für die frei gewordene Stelle des Amtsleiters haben sich 20 Bewerber angemeldet. In einem komplizierten Auswahlverfahren wurde mit dem Datum des 1. April Paul Rogneanu aus Kronstadt in diesen Dienst verpflichtet. Er wird sich im Anschluss an diese Sitzung vorstellen.

Im Zuge dieser personellen Umgestaltung wurde auch die Arbeit der im Herbst verstorbenen Frau Fritzmann neu geordnet. Die Stadträtin Maria Gărleanu übernahm die Verantwortung für die Sozialarbeit der Stadträte, für die Frau Fritzmann teilweise angestellt war. Sie wird  für diese ihre Spezialarbeit von uns entlohnt.

Die Dienstobliegenheiten mussten somit neu festgelegt und die Kompetenzen neu verteilt werden. Es ist noch nicht alles zur Zufriedenheit geregelt, doch wird das in den nächsten Wochen geschehen. Die Atmosphäre ist gut, wie sie es auch vor der großen Umgestaltung gewesen ist. Dass hinter all dem ein großes Pensum an Arbeit und innerer Umstellung stand, kann im Nachhinein feststellt werden. Dass sie, so wie es jetzt aussieht, gelungen ist, lässt uns dankbar zurücksehen und erfüllt uns für die Zukunft mit Hoffnung.
 
Gegenüber dieser Veränderung im Amt fallen die alltäglichen Arbeiten deutlich ab. Dennoch sollen einige Begebenheiten berichtet werden.

  1. Gruppe der Senioren trifft sich weiterhin monatlich und wird von Frau Marga Grau  betreut.
  2. Ebenso treffen sich die Sympathisanten monatlich. Die Gespräche mit Ihnen kreisen meist um sehr praktische Probleme der Stadt. Die interimistische Bürgermeisterin, Frau Astrid Fodor, die diese Veranstaltung weitgehend gestaltet, ist ihr willkommener Ansprechpartner.
  3. In der Jugendarbeit haben sich die beiden dafür Verantwortlichen rasch bewegt. Neben den durchgehenden Tanzproben mit zwei Gruppen durch Vlad Popa kam eine neue Gruppe für Schüler der 5.-8. Klasse durch Sebi Arion, hinzu, ebenso eine Improvisationstheatergruppe, geleitet von Franziska Fiedler und ein monatliches Vernetzungstreffen, von Tabea Freutel organisiert. Die Improviasitionstheatergruppe lädt für Sonntag, den 26. April, 15 Uhr zu ihrer ersten Vorstellung ein. Es gab eine Mitgliederversammlung des Jugendforums, das sich eine neue Leitung wählte, ein Tanzwochenende, eine Veranstaltung mit vielen Schülern im Programm „Scoala altfel“ und vieles andere.
  4. Die Hermannstädter Gespräche fanden nicht regelmäßig, aber immer wieder statt. In diesem Rahmen wird sich im Anschluss an diese Sitzung der neue Amtsleiter vorstellen.
  5. Neu ist seit Februar der jeden Mittwoch ab 16 Uhr tagende und gut besuchte Forumsclub mit wechselndem Programm, der sich vor allem an Menschen zwischen 30 und 50 richtet. Er wird getragen von Gertrud Krech, Helmut Lerner und Franziska Fiedler.
  6. An Büchern wurden über das Forum gedruckt: Gernot Nussbächer „Aus Urkunden und Chroniken“ Bd. 3 über einige Ortschaften unseres Kreises und das in rumänischer Sprache veröffentliche Patrimoniu cultural IV. Beide Bücher stehen bereit und können beim Ausgang mitgenommen werden.
  7. Der Spiegelsaal, in dem wir zusammenkommen, dient vielen Organisationen als Ort der Zusammenkunft. Dass wir ihn haben, ist ein großer Reichtum. Die Einnahmen aus dem Spiegelsaal werden auf ein gesondertes Konto verbucht, das der Subvention der Wahlen dient. Die Handarbeitskreise halten zweimal im Jahr hier den Weihnachts- und Osterbasar. So trifft man sich in diesem Saal und kommt sich vielfältig näher. Der Sälwer-Fadem-Chor probt wöchentlich in unsern Räumen.

Am Schluss dieses Kurzberichtes bleibt mir noch der Dank. Er geht zunächst an die drei langjährigen Mitarbeiter, die wir verabschiedet haben: Frau Sigrid Ziegler hat das Sekretariat bereits im ersten Jahr des Bestehens des Forums übernommen und in vorbildlicher Weise geführt, Frau Ilse Gräf hat ebenfalls seit den Anfangsjahren die Buchhaltung geführt und in vorbildlicher Zuverlässigkeit dafür gesorgt, dass die Arbeit des Forums in geordneten Bahnen bleibt. Herr Josef Köber war ebenfalls seit den Anfangsgründen im Forum tätig, zunächst als Mitglied des Vorstandes und dann über 15 Jahre verantwortlich für die Bauarbeiten, über 12 Jahre auch als Amtsleiter. Dass wir heute so gut dastehen, wie es ist, verdanken wir diesen drei Mitarbeitern, die oftmals nicht nur das getan haben, wozu sie angestellt waren, sondern weit mehr. Vor allem haben sie viel Herz in die Sache gelegt.

Ebenso ist dem Vorstand zu danken, der seine Arbeit gewissenhaft leistet und verantwortlich Entscheidungen trifft, aber auch allen, vor allem den neuen Angestellten, die den vielen alltäglichen, zuweilen auch schwierigen Dingen nachgehen und sich unserer aller Sache verpflichtet wissen.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.

Hermannstadt, den 22. April 2014

Dr. Hans Klein

BILD: Dr. Hans Klein